Häufige Fragen & Antworten

Wie sieht der Ablauf einer Sitzung aus?

Zu Beginn befrage ich Sie eingehend nach der Art und Qualität Ihrer Beschwerden, erläutere Ihnen, welche Vorgehensweise ich in Ihrem Fall vorschlage und beantworte ausführlich Ihre Fragen.

 

Anschließend teste ich spezielle Punkte ihres Skelett- und Muskelsystems und wirke mit sanften Handtechniken auf die so ermittelten Beschwerden ein.

 

Am Ende einer Sitzung vermittle ich Ihnen bei Bedarf spezifische Selbsthilfeübungen für Zuhause, um das erreichte Ergebnis zu erhalten und auszubauen.


Wieviele Sitzungen benötigt man voraussichtlich?

Anders als Therapieformen, die eine Behandlungsreihe von zahlreichen Terminen ansetzen, ist das Ziel eine Behandlungszahl von 1 bis 3 Terminen.

 

Meist können Sie schon nach dem 1. Termin hinreichend beurteilen, ob die Therapie bei Ihnen anschlägt.


Von Ärzten hörte ich, ich müsse mit meinen Beschwerden leben. Weshalb kann Ihre Behandlung ggf. helfen?

Verschiedene Expertenmeinungen ergeben sich aus Unterschieden in Kenntnisstand, Perspektive und/oder praktischer Befähigung.

 

Viele Erkrankungen – z.B. Schulter-, Rücken- oder Knieschmerzen – lassen sich oft zurückführen auf Entzündungen oder Störungen von Sehnen, Faszien, Muskeln und Nerven. Der im Röntgenbild feststellbare Knochenverschleiß ist oft nicht die Ursache.

 

Vor diesem Hintergrund kann eine Behandlung mit entsprechenden Verfahren wie z.B. der Dornmethode häufig helfen, weil sie ggf. andere Ursachen aufzuspüren und zu behandeln vermag.

 

Wünschen Sie eine fachliche Einschätzung oder möchten Sie sich informieren, biete ich Ihnen gerne ein persönliches Erstgespräch sowie ggf. eine Behandlung an.


Ich leide unter einem Bandscheibenvorfall - was spricht für oder gegen eine Operation? Gibt es Alternativen?

Mit einer Bandscheiben-OP empfiehlt es sich durchaus 8 Wochen oder mehr abzuwarten, sofern der Rücken- bzw. Beinschmerz einigermaßen erträglich ist, man laufen kann, keine ausgeprägte und fortschreitende Muskelschwäche vorliegt sowie kein Verlust der Blasen-Mastdarm-Funktion besteht.

 

Der Hintergrund ist, dass unter den oben genannten Umständen in Studien nicht klar gezeigt werden konnte, dass ein operierter Patient auf Dauer Vorteile gegenüber einem nicht-operierten Patienten hat (1) und es weiterhin bekannt ist, dass sich Bandscheibenvorfälle auch ohne chirurgischen Eingriff zurückbilden können (2).

 

Schlägt also das konservative Vorgehen Ihres Arztes, i.d.R. in Form von Schmerzmitteln begleitet von Physiotherapie, bei Ihnen nicht wie erwünscht an, ist in Abstimmung mit Ihrem behandelnden Arzt eine Behandlung mit der Dornmethode eine empfehlenswerte Therapie, die erfahrungsgemäß häufig Linderung verschaffen kann.

 

(1) Publikation: Surgical interventions for lumbar disc prolapse. Gibson JN. Waddell G. Cochrane Database Syst Rev. 2007 Apr 18;(2)

(2) Publikation: The probability of spontaneous regression of lumbar herniated disc: a systematic review. Chiu CC, Chuang TY2 et al.Clin Rehabil. 2014 Jul 9

 

Quelle: Zitiert nach Prof. Dr. Molsberger und Dr. Boewing: http://boewing-molsberger.de/operation-konservativ-bandscheibenvorfall-arthroskopie/


Was sind die Vorteile einer Behandlung?

Lassen Sie mich Ihnen hierfür die wichtigsten Punkte nennen:

  • In meinem Behandlungskonzept werden Methoden der Schulmedizin mit alternativen Heilmethoden sinnvoll kombiniert. 
  • In meiner Arbeit gilt "An erster Stelle Haltung", denn es sind weniger die Techniken, sondern bestimmte heilungsfördernde Haltungen zwischen Menschen die Basis, wenn eine Therapie dauerhaft hilft.
  • Spezifische Selbsthilfeübungen sind fester Bestandteil der Therapie und befähigen Sie dazu, das in der Sitzung Erreichte aktiv zu erhalten und auszubauen.
  • Bereits nach 1, selten 2 Terminen lässt sich meist abschätzen und beurteilen, ob die Therapie bei Ihnen anschlägt oder nicht.

Wie erfolgt die Abrechnung der Behandlung?

Um mehr Zeit für die Behandlung meiner Patienten zu haben, arbeite ich mit der Zentralen Abrechnungsstelle für Heilpraktiker GmbH (ZAS) zusammen. Dieses Vorgehen ist zuverlässig und gewährt für Sie die höchst mögliche Akzeptanz für eine Rückerstattung bei den Kassen, da die Abrechnung immer nach den neuesten Erstattungskriterien erfolgt.

 

Bei Privat- und/oder Zusatzversicherung für Heilpraktikerleistungen sowie als bei Anspruch auf Beihilfe erhalten Sie eine Rechnung laut GebüH (Gebührenordnung für Heilpraktiker), die sie bei Ihrer Kasse zur Erstattung einreichen. Im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherung ist eine solche Übernahme der Behandlungskosten i.d.R. leider nicht gegeben.

 

Bitte seien Sie darüber hinaus informiert, dass Sie im Heilpraktikerwesen üblich als unmittelbar zahlungspflichtige Vertragspartner auftreten, das bedeutet, das entsprechende Behandlungshonorar ist i.d.R. im Anschluss an die Behandlung in Bar oder per Überweisung an die ZAS zu entrichten - unabhängig davon, ob und in welcher Höhe Ihre Krankenkasse eine Rückerstattung der Kosten übernimmt.

 

Informieren Sie sich deshalb bitte stets vorab bei Ihrer Versicherung, ob und in welcher Höhe Heilpraktikerleistungen erstattet werden und ob Zusatzversicherungen für Heilpraktikerleistungen angeboten werden.


Unter Ärzten gelte ich nach vielen erfolglosen Behandlungen als "austherapiert". Was empfehlen Sie mir?

 

Ob eine Therapie bei Ihnen angezeigt ist oder nicht, lässt sich nur durch eine Prüfung im konkreten Fall, also nach einer persönlichen Anamnese und ggf. einer entsprechenden körperlichen Untersuchung feststellen.

 

Durch eine Zusammenstellung aus Dornmethode, energetische Verfahren und Faszientechnik konnten gelegentlich gute oder sehr gute Verbesserungen mit als "austherapiert" geltenden Schmerzpatienten erzielt werden.

 

Da die von mir spezifische ausgewählte Kombination von Naturheilverfahren in einem ganzheitlichen Verständnis der körperlich-seelischen Organisation die körperliche Ursachenebene erfasst sowie mögliche emotional-energetische Ursachen adressiert, ist sie meist auch und gerade als Therapie in sog. "harten" Fällen geeignet.


Ist Ihre Frage nicht dabei?

Dann schreiben Sie mir eine Email an info@praxis-scherner.de oder rufen Sie mich gerne zu meinen Telefonsprechzeiten an.